2026 Womoreise nach Gotland

Mit dem Womo von Dänemark nach Schweden

Die Insel Gotland Teil 3

Sonntag, 19. Juli

Guten Morgen! ☕☕

Was für ein Glück wir wieder haben. Die Sonne scheint!🌞

Wir sitzen zum Frühstück draußen und schmieden den weiteren Plan. 👍

Denn wir befinden uns ja immer noch auf der südöstlichen Seite der Insel und stellen fest, das wir uns so langsam mal bewegen müssen, damit wir es schaffen, die Insel auch tatsächlich zu umrunden. 🤪

Unsere kommende Tour wird uns in nordöstlicher Richtung, wenn möglich, direkt am Meer entlang führen. 🚌

Das ist oftmals nicht so einfach, denn es gibt viele Wege/Straßen als Querverbindungen, die nur aus Schotterbelag bestehen. Und die muss man fahren, wenn man etwas besonderes im Auge hat. 🙈 🌄

Es geht entspannt weiter ...🚌 

Und der erste Stopp ist ein sehr liebevoll gestalteter Rastplatz. Dort satteln wir die Räder 🚴🚴 und tauchen für drei Stunden in die unendliche Weite von Gotlands Feldern, Wiesen und dem Meer ein. ❤️

Die Felder sind wegen der Tiere einst alle mühselig mit Steinmauern abgegrenzt worden. Die Fischer hatten kleine Hütten am Meer und die Bauernhäuser standen im großen Abstand voneinander. Jahrhunderte lang lebten die Familien von der Landwirtschaft und vom Fischfang. Mehr gab es hier nicht auf der Insel fernab vom Festland.

Eine andere Welt ... stellen wir fest! 

Das war eine schöne Tour. 👍 

Hier in dieser hübschen mittelalterlichen Land- Kirche ⛪ aus dem 13. Jh., die wie fast alle geöffnet sind, schauten wir beim Vorbeiradeln kurz hinein.

Übrigens, es gibt hier auf Gotland über 90 Kirchen im romanischen oder gotischen Stil. Sie sind Zeugen des Mittelalters.

Ein kurzer Stopp in dem kleinen Seebad Burgsvik, der war auf ein Picknick noch geplant. Dort sind wir auf der Hinfahrt nur durchgefahren. Es gibt einen Stellplatz, eine Marina und einen Camping. Man weiß ja nie...🤗

Nun rollen wir zu einem kleinen Strandbad, total abseits des Trubels. Der Badeplatz "Nybro-Badplatz" liegt zwar in der Pampa, nur auf Schotterstraßen zu erreichen, dafür aber sehr idyllisch und wir sind alleine.👍

Hier "erholen" wir uns von unserer heutigen Fahrrad-Trampel-Tour. 🙈

Morgen früh werden wir nach 

Ljugarn - das ist ein Seebad an der unteren östlichen Seite Gotlands - weiter fahren.🌅

Es fängt zum Abend leicht an zu tröpfeln 😅. Daumen drücken! 🌞

Gute Nacht🌜🌜!

Montag, 20. Juli

Guten Morgen☕🥗

Heute Nacht hat es stellenweise ganz kräftig geregnet. Da fällt es uns nicht schwer, rechtzeitig weiter zu fahren.😅 🚌

Unser Ziel ist das nette Seebad  Ljugarn. 

🏞️

Es dauert knappe 50 Minuten und wir trudeln dort ein. Leider ist der Himmel grau in grau, aber wenigstens hat es aufgehört zu regnen. 👍

Wir satteln unsere Räder, 🚴🚴 denn der Ort ist ganz schön lang gestreckt. Hier gibt's einen Camping, Restaurants, eine Fisch-Räucherei und dementsprechend tummeln sich hier auch eine Menge Urlauber. 

Zuerst geht's durch den Ort, denn wir wollen uns zu Mittag "Gotland Fisch" kaufen. Und zum Abend geräucherte Pfeffer-Makrele.

Wir radeln loß, halten mal hier und mal dort, und  können uns vorstellen, wie schön es hier eigentlich bei Sonne wäre. 🌞 Auch einen wunderbaren Sandstrand gibt es. Doch das beste ist, das man in diesem Ort ganz viele Möglichkeiten hat, seinen Camper mit Meerblick abzustellen.

Jetzt radeln wir zu der eigentlichen Attraktion. Das sind 

"Die Raukar"  = Gotlands Wahrzeichen.👍

Es sind bizarre Kalksteinformationen, die durch Erosion und Brandung entstanden sind.  Das weiche Gestein wurde weggespült und zurück blieben bizarre Skulpturen.

Diese Raukar sind auf der Insel mehrfach anzutreffen. Auf Hoburgen haben wir sie auch schon abgelaufen.

Und nun mußten wir wieder ganz schnell ins Womo flüchten, denn es gab die ersten Regentropfen. 

Da rollen wir doch lieber gleich weiter...🚌

Vielleicht hört es ja unterwegs auf?

Es geht hoch in den  

Nordosten, immer in Richtung Fähre, die uns dann morgen auf die Insel Färö bringt. 🛳️

Jetzt geht's ersteinmal zum Kaffee an den Sandstrand nach Sandviken. 👍

Hier können wir doch tatsächlich noch in einer trockenen Phase unseren Kaffee am Strand trinken, denn kalt ist es nicht. Wir haben noch 18 Grad.

Wir entscheiden uns, die Küste weiter zu rollen. Und was sehen wir?

Das ist eine Festungs-Burg, die im Mittelalter als Schutz und zur Aufbewahrung der Schätze diente, die u.a. die Wikinger auf See erbeuteten.
Das ist eine Festungs-Burg, die im Mittelalter als Schutz und zur Aufbewahrung der Schätze diente, die u.a. die Wikinger auf See erbeuteten.

Und wir besteigen diesen Koloss, um von oben in die Landschaft zu schauen.🤗🌄

Und nun wollen wir unseren heutigen Stellplatz ansteuern. Leider tröpfelt es schon wieder.... Schade, aber egal, ein bisschen laufen wollen wir trotzdem noch, als wir ankommen. 🚶🚶

Ein paar Badefreudige springen noch ins Wasser. 🙈

Hier gibt es diesen Dauer-Campingplatz, der gleichzeitig Womo-Stellflächen anbietet. 

Hier stehen wir heute Abend ganz alleine, wie öfter auf unserer Tour. 😀  

Übrigens, wir treffen so gut, wie kein deutsches Nummernschild, weder ein Womo noch ein Auto mit deutschen Urlaubern.

Auch die Befürchtung, es könnte zu voll auf der Insel werden, hat sich nicht bestätigt. Oft sind wir ganz alleine unterwegs. Nur in den zwei bis drei Hochburgen waren ein paar mehr Urlauber unterwegs. 🚌🚗

Der Regen hat nachgelassen. Hoffen wir mal, das es morgen trockener wird.👍🌜🌜

Dienstag, 21. Juli

Es steht und fällt ja alles mit dem Wetter. 🤪

Und so wurde es heute zu unserer Freude wieder ein sonniger Tag🌞.  Erstmal in Ruhe frühstücken und dann den Plan schmieden, was es schönes auf der Strecke zu sehen gibt und in welche Richtung wir zuerst rollen.  🚌

Bevor wir unserem Übernachtungs/Stellplatz 

"Tschüß sagen" , laufen wir noch eine Runde am menschenleeren Sandstrand entlang...🚶🚶

Die Fähre nach Färö muss noch bis Mittags warten. Wir machen erst diesen Abstecher.

Unser jetziges Ziel befindet sich nähmlich gleich "um die Ecke". 🏞️🚌

Es ist das kleine Dorf Kyllaj 👍

mit einer Fischerstelle, mit ein paar Häuschen, einem klitze-kleinen Hafen und einem alten Museums-Hof aus dem 18. Jh., der seit 2014 wieder in Privatbesitz ist.

Der Spaziergang hat viel Spaß gemacht, denn zusätzlich zu diesen Zeitzeugen der Geschichte gibt es hier auch ein "Raukgebiet".

Diese Felsformationen kann man verteilt auf der ganzen Insel an mehreren Stellen antreffen. Dies ist ein Natur-Reservat und gehört zum EU Netzwerk Natura 2000.

Die mit blühenden "Bodendeckern" übersäten Wiesen und Hänge faszinieren mich immer wieder. Man mag gar nicht rüber laufen, so schön sieht der Blumenteppich aus. 

Auch an den Straßenrändern blüht es kilometerlang  ❤️👍.

Ja, das war dieser nette Besuch und nun geht's weiter, denn hier gibt es weder ein Cafe noch eine Einkaufsmöglichkeit. Nur Natur pur, wie auf der ganzen Insel...👍
Ja, das war dieser nette Besuch und nun geht's weiter, denn hier gibt es weder ein Cafe noch eine Einkaufsmöglichkeit. Nur Natur pur, wie auf der ganzen Insel...👍

Wir haben ja einen Abstecher mit der Fähre auf die Insel Färö eingeplant.🛳️

Aber als wir die Autolawinen sahen, haben wir es sein gelassen. Mindestens drei Kilometer lang war die Schlange der Schweden, die zu ihren Sommerhäuschen auf die Insel Färö wollten. 🙈

Das hätte Stunden gedauert, denn nur kleinere Fähren bedienen diese kurze Strecke. Dafür aber kostenlos.

Wir drehen um, kaufen in dem Ort der Fährabfahrt in Farösund bei COOP ein, suchen uns ein tolles Plätzchen mit Blick aufs brausende Meer und kochen mal wieder...🍲☕🍰👍.

Das Wetter wird immer besser!

"Entweder nach dem Essen ruhen - oder tausend Schritte tuen." 🚴🚴

Wir entscheiden uns für das 

Letztere 🤪.

Unser Ziel ist ein "Juwel",  im wahrsten Sinne des Wortes. ❤️

Es ist dieser herrliche Kalksee! 

" Die blaue Lagune".

Nur gut, das wir mit den Rädern hin geradelt sind, es waren nicht gerade wenige PKW und auch einige Womos dort.

Navi Daten/Lage:

Und auch auf diesem Kalksteinboden wachsen die Blümchen. 🪻🪻

Dieser See ist ein Magnet für die schwedischen "Ferienhäusler". Es war reger Badebetrieb. 🚣

Hier steht sogar ein Wagen, der Kaffee und Eis und anderen Leckereien anbietet. ☕🍰

Wir sind eine ganze Zeit geblieben, bis wir dann noch zum gegenüberliegenden See geradelt sind. Das ist nämlich der flächenmäßig Größte auf Gotland.

Zum ersten Mal trafen wir hier ein deutsches Camperauto. Seit wir unterwegs sind, sahen wir keine deutschen Urlauber.

Noch scheint die Sonne herrlich warm. 😀 Wir radeln zum Womo zurück und machen es uns mit Stuhl und Tisch hinter dem windgeschützten Womo gemütlich, schauen den Wellen zu und genießen die restlichen Stunden mit Nichtstun.🌅

Morgem ist schon Mittwoch. Auch wenn das Wetter nicht ganz so schön werden soll, werden wir uns die restliche Runde vornehmen - vielleicht bis Visby❤️, das ist die Hauptstadt von Gotland. Sie soll sehr schön sein. 

Schauen wir mal... 👍

Die Sonne geht ja im Westen unter. Deshalb verschwindet sie hinter den Bäumen. Wir sind im Norden der Insel.🌜🌜
Die Sonne geht ja im Westen unter. Deshalb verschwindet sie hinter den Bäumen. Wir sind im Norden der Insel.🌜🌜

Mittwoch, 22. Juli

Heute wird die Woche geteilt!  Ja, die Zeit läuft, wir haben viel gesehen. Ein bisschen steht noch an...

🏞️🌅

Wir wachen bei halb bedecktem Himmel auf.  ☕☕ Frühstücken und schmieden den Plan ...🚌, wie immer.

Wir muten unserem Camper einiges zu, denn der Weg, den wir einschlagen, der führt uns zwar wunderschön am Meer entlang, ist aber gespickt mit tiefen Löchern... 🙈

Die Landschaft ist etwas ganz besonderes. 

Man kann sich nicht satt sehen, an der weiten Sicht übers Meer und den Blumen überall.

Durch das langsame Tuckern und das laufende Anhalten, Aussteigen und alles Ablaufen sind wir erst mit Verspätung auf unserem Mittagsrastplatz eingetroffen.

Wir befinden uns in Lickershamn, auch ein netter kleiner Ort, der ganz gut besucht ist. 👍

In dieser Freiluft-Gaststätte hat es uns gut gefallen, und auch die Speisekarte war überschaubar.

Ich hab alles mit dem Google Übersetzer gescannt.
Ich hab alles mit dem Google Übersetzer gescannt.

Weil die Sonne doch noch ein wenig rauskrabbelte, sind wir ein gutes Stündchen zu diesem  

Highligth: "Die Jungfrau" 🌅 gewandert. 🚶🚶

Das ist eine besondere Sehenswürdigkeit in diesem Ort. Das Gebilde steht 27 Meter über dem Meeresspiegel und ist der großte Rauk der Insel.

Jetzt stellt sich Kaffeedurst ☕🍰 ein und  nach dem Kaffee werden wir  zur Entsorgungsstation nach Visby fahren.

Ja, das hat mit der Entsorgung geklappt und nun sind wir wieder auf unserem Übernachtungs/ Wanderparkplatz bei Visby. Und zwar stehen wir  an den Klippen "Högklint"👍🌅.

Der Platz mit Aussicht ist noch frei, nur die Sonne ist so gut, wie verschwunden. 

Ein "Sonnenuntergangs-Foto" konnte ich noch erhaschen😀.

Es stehen fünf Womos hier!!! Himmlische Ruhe um 22.00 Uhr. 👍

🌜🌜 Nachti.