4. Teil đŸšŒđŸ€—

2019 Sardinien 

🚌

Erlebnisreiche Tour👍

Vom SÜDEN bis in den OSTEN 

und RĂŒckfahrt

đŸ€—

Stationen der RĂŒckfahrt 

Iseo-See, Stilfser Joch und Reschenpass

🚌

Der SĂŒden 

Costa del Sud

KĂŒstenstraße  

Hauptstadt Cagliarie 

Costa Rei

🚐🌞

Über den Damm haben wir die Insel Sant' Antioco am frĂŒhen Vormittag verlassen und rollen den nĂ€chsten Zielen entgegen.

Von der Costa del Sud  

bis zur Costa Rei🏖🏝

Die Route ist eine der schönsten Panoramastrecken hier auf der Insel sĂŒdwestlich von Cagliari. Sie schwingt sich in zahllosen Kurven hinauf und eröffnet einem wunderbare Aussichten. Man kann sich gar nicht satt sehen ĂŒber die mit viel GrĂŒn bewachsene SteilkĂŒste und das tĂŒrkis-blaue, glitzernde Meer. Egal, beide Abschnitte sind ein Augenschmaus.

Wir haben versucht, so oft wie möglich, wenn es eine Parkgelegenheit gab, anzuhalten, um auszusteigen und den Anblick zu genießen.

Das Meer liegt oft tief unten und am schönsten fanden wir es an der Baia Chia. Auch hier wollten wir einen Badestopp einlegen, aber weil die Nacht zuvor dort ein Gewitter mit Starkregen die ParkplÀtze unter Wasser legte, ging das nicht. Der Platz war gesperrt. 

Man muss dazu sagen, dass die ParkplĂ€tze entweder kostenpflichtig sind oder man hat GlĂŒck und kann eine LĂŒcke an der KĂŒstenstraße ergattern. 

Ich muss gestehen, dass ich dachte, die Urlaubssaison geht dem Ende zu. Nein, dem ist nicht so. 

Jetzt Mitte September ist so manch ein Camping hier am Hotspot noch ausgebucht. 

Zum Beispiel war an der Costa Rei  bei einem sehr beliebten Camping alles belegt. 

Wir hatten aber hier beim zweiten Camping-Platz 

"Le Dune" GlĂŒck, auf dem wir dann fĂŒr zwei NĂ€chte  eingecheckt haben.

Navi Daten: N 39.276667, E 9.58222

Zuvor aber ein paar Bilder ĂŒber die Fahrt der letzten zwei Tage. Im Grunde Ă€hnelt es sich alles, eine MĂ€rchen-Bucht mit glasklarem Wasser und goldgelbem Strand wechselt sich ab. Dort, wo es besonders reizvoll ist, sind auch die Sonnenanbeter in Scharen vertreten. Wir wollten uns nicht immer zu der Handtuch-und Sonnenschirm-Riege dazugesellen.

Deshalb sind wir auch hin und wieder zum  Naturstrand gewandert - und waren fast alleine.

Die letzten zwei ÜbernachtungsplĂ€tze in MeernĂ€he haben wir uns ĂŒber Park4night ausgesucht. Navi Daten:

1. Platz NĂ€he Chia

N 38.9056, E 8.80773

2. Platz NĂ€he Terra Mala

N 39.17891, E 9.35416


CAGLIARI - die Hauptstadt

Ja, und ein bisschen Kultur wollten wir als Abwechslung auch noch mitnehmen und so legten wir einen Stopp in der Hauptstadt Cagliari ein. 

Dort parkten wir in der "Via Roma", von der man leicht zu Fuß in den historischen Stadtkern kommt.

N 39.20915, E 9.12221

Das sind zwei Panoramabilder vom oberen Castello aufgenommen. 

Ein toller Blick ĂŒber die Stadt!

Die Cattedrale di Santa Maria und Sweety auf den Treppenstufen des Museums:

Nachdem wir am Abend fußmĂŒde Cagliari verlassen haben, sind wir ersteinmal den fast 10 km langen Strand von Cagliari entlanggefahren. Dort war noch reichlich was los. Kein Wunder, denn die Temperaturen liegen immer noch um die 30 Grad.  

Auch in der Stadt fĂŒllte es sich gegen 17.00 Uhr schlagartig, dann machen die LĂ€dchen nĂ€mlich wieder auf und man geht schick essen. 

Wir fuhren zur Übernachtung diesen ruhigen Platz an

(kleines Bild) und hörten nur das Meer rauschen, sonst nichts. (Daten oben)

Die Costa ReiđŸŒžđŸ•¶đŸŠâ€â™‚ïž

Heute sind wir dann die KĂŒstenstraße bis zur Costa Rei weitergefahren und es wird stellenweise immer schöner, auch weil alles grĂŒn ist. Dazu das tĂŒrkis-blaue Meer, einfach toll.

Die KĂŒste ist zwar sehr bebaut, aber alles fĂŒgt sich harmonisch ineinander. Und ich sah endlich mal wieder blĂŒhende StrĂ€ucher in allen Farben, was ich im Norden und Westen sehr vermisst habe.💐


Bei dieser Gelegenheit muss ich jetzt auch mal etwas Negatives ansprechen - und das ist der MĂŒll. 

Ich kann es nicht verstehen, dass man seinen MĂŒll, egal wer auch immer es ist, einfach in BĂŒschen, an StraßenrĂ€ndern, in MeeresnĂ€he, auf RastplĂ€tzen oder an KlippenabhĂ€ngen entsorgt. Ganze MĂŒllbeutel und SĂ€cke werden einfach abgelegt. Auch das ist Sardinien! Italien?

Ich glaube, dass andere Urlauber das auch sehen. Aber darĂŒber wird "nix" gesagt, auch in Reiseblogs kaum erwĂ€hnt.


Nun wieder etwas Schönes🏝🏜🏖

Wir sind dann, nachdem wir noch verschiedene Abstecher gemacht haben, (z.B. zum Capo Carbonara und zum Wochenendeinkauf) bis hier zum jetzigen Camping 

"Le Dune" an die Costa Rei gerollt. 

Er hat Meerzugang und auch sonst ist alles okay hier. 

Das Meer und der Strand - das ist echtes SĂŒdsee-Flair!

Hier machen wir bis Montag Pause. Wollen schwimmen, kochen und relaxen, um anschließend den Osten Sardiniens zu erkunden. 

Ein Abstecher ins Gebirge ist geplant. Schaun wir mal!

Das ist der Campingplatz "Le Dune" von der Meerseite mit einer vorgelagerten Lagune.

Es geht weiter.....


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Der Osten

Das höchste Gebirge und das Meer

Barisado

Torre di Bari

Lanusei mit Parco Camine 

Wanderung Monti Gennargentu

Bergdörfer in der Barbagia

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16. September 

Wir verabschieden uns von der Costa Rei und möchten so schnell wie möglich einige Kilometer abspulen. Unser Ziel ist ein Ausflug zum Dach Sardiniens, dem Monti Gennargentu. Wir nehmen die SS 125 bis Barisado. Dort sind wir so zeitig, das wir am Vormittag einen Spaziergang durch das gemÀchliche und authentische StÀdtchen machen. 

GlĂŒck hatten wir mit einer ParklĂŒcke direkt an einem niedlichen Kaffee und kauften zum Nachmittag mal wieder etwas Kuchen ein.

Zur Überraschung gab es auch hier schöne Wandmalereien an den Hausfassaden, die ich doch glatt fotografieren musste.

Wie gesagt, wir hatten ja noch Zeit und so besuchten wir den Touristen-Magnet, die Marina di Bari. 

Diese kleine KĂŒstensiedlung wird auch "Torre di Bari" genannt, weil ein Sarazenen-TurmÂ ĂŒber die malerisch gelegene Bucht trohnt. In dieser Bucht gibt's nicht viel mehr, als eine handvoll Hotels und ein idyllisch gelegener Camping. 

Wir haben eine lange Mittagspause mit anschl. Kaffee und Kuchen eingelegt und hatten nebenbei einen sehr netten Plausch mit ungarischen Touristen.

Ein letzter Strandspaziergang und ein kurzes Abbaden und dann ging es am Nachmittag weiter. Wir hatten uns einen schönen Platz in einem PicknickgelĂ€nde ausgesucht, der ein StĂŒck hinter Lanusei an der SS 389 liegt. Wir brauchen frische Luft!

Die Durchfahrt, wie so oft in den Bergorten, ist immer wieder spannend. Ich hatte mir notiert: "Straßenverlauf wie ein Drehwurm". Aber man schafft es letztendlich doch, da durchzukommen, auch wenn unser Here-Navi uns "verscheiß.....hat"!

Manches Mal glaubt es wohl, wir sind mit einem Fahrrad unterwegs......

Die EindrĂŒcke von unterwegs:

Die Fahrt dorthin war fĂŒr das Auge wunderbar. Endlich einmal BĂ€ume ! - Steineichen und Kastanien. Alles grĂŒn!

Auch die Wanderung, die wir ausgiebig im GelĂ€nde unternahmen, war herrlich, zumal man durchatmen konnte. Ich glaube, wir waren schon 500 m ĂŒ.M.! Und wir hatten keine MĂŒcken und keine Fliegen.     

Dementsprechend war auch die Nacht, sehr ruhig und erholsam frisch. Sweety war in ihrem Element, sie hatte Waldboden und viele Eidechsen zum Jagen ..!

Navi Daten: "Parco Camine" bei Lanusei 

N 39.89944, E 9.51360  

mit einer schön angelegten Quelle, ein paar Meter weiter am rechten Abzweig nach Arzena, die auch von den Einheimischen zum Wasserholen genutzt wird


Wanderung im Gennargentu-Gebirge

17. September

Gespannt auf das höchste Gebirge Sardiniens fuhren wir recht frĂŒh los. Unterwegs auf der SS 389 sahen wir links und rechts einige Bergspitzen, auch wenn es eine ganze Zeit bis in die Gipfelregionen noch bewaldet war. Die Luft war frisch, eine Erholung fĂŒr uns drei.

Und hier noch ein paar Bilder von der Fahrt. Vor dem Bergdörfchen Fonni biegt die gut zu fahrende Straße ab und fĂŒhrt uns direkt bis zur Talstation des Skiliftes (1500 m).

Übernachtungsplatz

Navi Daten: N 40.02300, E 9.30392

Dort gibt es ausreichend Platz zum Parken und auch zum Übernachten. Und das mit einem tollen Panorama.

Der Blick vom Parkplatz am Skilift ĂŒber die Inselberge vom Womo aus:

Wir waren nicht die Einzigen, die sich diese Anfahrt zum Ausgangspunkt fĂŒr eine Wanderung ausgesucht hatten, aber es waren alles jĂŒngere Paare!  

Los geht es:

Wir wechseln die Schuhe und nehmen den Rucksack. Sweety bellt laut vor Freude. Eine vierstĂŒndige Wanderung liegt vor uns.

Hier von der Talstation fĂŒhrt ein angenehmer Wanderweg zum höchsten Berg, dem 

Punte La Mamora. (1834 m). 

In jĂŒngeren Jahren hĂ€tten wir den Weg mit "links" gelaufen. Wir haben ihn bis zum Fuße des vorgelagerten Gipfels, dem Bruncu Spina (1829 m) erwandert. Das war ein supertolles Erlebnis, zumal die Sicht recht gut war. Es wehte immer ein laues, frisches LĂŒftchen und Trink-Wasser aus der Quelle gibt es auch. Weil wir keine Wanderkarte hatten, orientierten wir uns an der roten Weg-Markierung. 

FĂŒr uns war klar, dass wir den selben Weg zurĂŒckgehen, um uns nicht zu verlaufen. Auch Sweety's wegen! 

(Internetempfang zwecks Jps war gleich Null.)

Nun aber ein paar Bilder von dieser landschaftlich schlicht urtĂŒmlichen Bergwelt:

Ja, das war das "Dach Sardiniens"
Ja, das war das "Dach Sardiniens"

Und eine Wanderung macht hungrig, schnell das Vorgekochte aufs Feuer und nach dem Essen die einsetzende Dunkelheit genossen.

Wir haben hier oben, den Sternen nah, die Nacht mit noch einem Womofahrzeug aus Deutschland  sehr erholsam verbracht.

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Ach ja, das sind Sweetys SpielgefĂ€hrten, die natĂŒrlich immer schnell verschwunden waren.

Dadurch lief sie die Strecke doppelt und fiel im Womo in einen Tiefschlaf.

đŸ¶đŸ€Ș

Weiter geht's..


Die Bergdörfer in der Barbagia:

Mamoida und Orgosolo

18. September

Ja, es war eine ruhige Nacht und tatsÀchlich war der Himmel voller leuchtender Sterne. 

Die Planung steht und zwar möchten wir heute noch ein/zwei Orte hier im Gebirge aufsuchen, die lt. ReisefĂŒhrer interessant sein sollen. 

Dazu fahren wir zuerst bis Fonni zurĂŒck und von dort biegen dann nach Gavoi ab, um in Mamoiada den ersten Stopp einzulegen.

Nach Gavoi rollen wir in unzÀhligen Kehren hinab und erreichen den Stausee Lago di Gusana. 

Die Aussicht auf die Bergwelt und auf den See ist wirklich wunderschön. 

Doch leider fanden wir am See nicht eine einzige Picknickgelegenheit, alles war verschlossen oder zugewuchert. 

Sehr schade, bei solch einer tollen Kulisse.

Schön war die Fahrt, denn viele Steineichen schmĂŒcken hier mit ihren Kronen das Weideland. Und schon trudeln wir in Mamoiada ein. Das Dorf ist bekannt fĂŒr die geschnitzten Faschingsmasken, die besonders ausdrucksstark sind. Diese Masken haben eine uralte Tradition auf Sardinien. 

Man kann auch welche kaufen. Ansonsten hat uns der Ort recht gut gefallen und wir machten dort auch gleich unsere Mittagspause.

Von hier ging es die SP 22Â ĂŒber unzĂ€hlige Serpentinen, immer mit Blick auf das Gebirge "Supramonte", nach Orgosolo.

Hier blieben wir gleich am Ortseingang auf einem PKW- Parkplatz stehen, denn die Erfahrungen mit einigen Ortsdurchfahrten haben uns vorsichtig gemacht.

Das Hirtendorf Orgosolo ist weltweit (lt. ReisefĂŒhrer) ĂŒber die Landesgrenze hinaus bekannt. Und zwar, weil fast ein jedes Haus im Dorf ein Wandbild (Murales) schmĂŒckt. 

Außerhalb war es in der Geschichte das "Banditendorf" schlechthin, in dem die Blutrache ausgeĂŒbt wurde und deren Bewohner heute noch als ĂŒberaus stolz, eigensinnig und misstrauisch gelten.

Jedenfalls sieht das Dorf wie ein Freilichtmuseum aus. 

Man kann nur staunen. Nicht nur politische und gesellschaftliche Ereignisse, auch die aus dem tÀglichen Leben werden verewigt.

Hier in diesem Bergdorf haben wir uns (bei sehr angenehmen Temperaturen) vom Nachmittag bis zum Abend vertrödelt; und uns dann im Ort diesen Übernachtungs-Stellplatz ĂŒber Camper-Kontakt ausgesucht:

Navi Daten: N 40.206135, E 9.356546 

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Weiter geht's...

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Die Fahrt nach Nuoro 

Das Ethnographische Museum

Quelle "Su Gologone"

Fahrt nach Orosei/Strand

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19. September

Nach dem Erwachen und dem FrĂŒhstĂŒck rollen die RĂ€der wieder und es geht eine wunderbare Strecke entlang, hinein in die Bergwelt des Supramonte

in Richtung Nuoro, Hauptstadt der ehemaligen "Banditen-Provinz".

Wir waren ganz alleine auf der schmalen Nebenstraße, die sich in Serpentinen am Berg entlangwindet. Die Sonne hatte MĂŒhe, die Bergspitzen zu erklimmen. Trotzdem hab' ich ein paar Fotos gemacht. Das Auge sieht ja gewöhnlich alles viel schöner.

Die V+E (kostenlos) stand an und deshalb fuhren wir am Stadtrand von Nuoro nur zu diesem Zweck den Stellplatz an.

Navi-Daten:

N 40.31445,  E 9.32781

In Nuoro wollte ich mir eigentlich nur das "Muse del Costume" und die Cattedrale ansehen. Beides liegt wenige Schritte voneinander entfernt. 

Wir waren mutig und fuhren bis vor die "TĂŒr" des Museums, und fanden eine einzige ParklĂŒcke. 

Das Museum war sehr interessant und es sind bemerkenswerte Sammlungen untergebracht, wie zum Beispiel:  

Prachtvolle Trachten, Schmuck, Teppiche und sogar ĂŒber 

6000 verschiedene Backwaren werden gezeigt. Die Audio mit Kopfhörer war in deutsch.

Es ist Sardiniens grĂ¶ĂŸtes und schönstes volkskundliches Museum. Ich bin sehr gerne in einem ethnografischen Museum. 

Z.B. in RumÀnien oder Norwegen, auch in Schweden, Polen und Albanien hat es mir sehr gut gefallen.

Nur dieses Museum hat fast keine Außenanlagen, außer ein paar WohngebĂ€ude, die aber verschlossen waren.

Die Ausstellungs-StĂŒcke im MuseumsgebĂ€ude, die gezeigt werden, sind alle hinter Glas. Außerdem wurde dort zur selben Zeit auch eine neuzeitliche Fotoausstellung vorgestellt.

Nach einem "MittagspÀuschen" 

(außer Panini gibt's ja meistens um 12.00 Uhr in den Bars, CafĂ©s, Restaurants nichts warmes)

mit schönem Ausblick, sind wir dann in Richtung Meer gefahren. 

Wir möchten die drei letzten Tage, die uns auf der Insel noch bleiben, das tĂŒrkis-blaue Meer und den goldgelben Strand sehen. 

FĂŒr viele Reisende ist das ja das eigentliche Highlight auf Sardinien und sie sind nicht selten die meiste Zeit auf ihrem "schönsten" Camping!

Nun rollen wir aus dem Hochland runter zum Meer!

🚌🌅

WÀhrend der Fahrt begleiten uns rechterhand die schönen Supramonte-Felsen.

Weil wir an der Straße in Richtung Orosei das Hinweisschild auf die wasserreichste Quelle Sardiniens 

"Su Gologone" entdecken, sind wir das kurze StĂŒck dorthin abgebogen. 

Das Quellbecken an sich ist beeindruckend. 

Es sollen bis zu 300 Liter pro Sekunde aus einer Felswand sprudeln, was man aber nur hört und nicht sieht. Das Becken haben Taucher erforscht, die aber nicht bis zum Grund vordringen konnten, so tief soll es sein.

Ein negativer Beigeschmack war, dass das Kirchlein und alles was man sonst mal irgendwann "erklettern" konnte, verfallen ist und abgesperrt wurde. Eintritt 3,00/P. Auch wieder sehr schade.

Ja, und nun sind wir in "schnellen Schritten" mit Einkaufsstopp in Orosei hier am Meer,

genauer gesagt auf dem Camping/Stellplatz (20,00 Euro)

"Beach Garden"  eingetrudelt. 

Navi Daten: N 40.34475, E 9.68615 

(FußgĂ€nger-HĂ€ngebrĂŒcke zum Wasser)

Die Lage ist okay, ruhig, aber kein Meerblick. Ein erster Spaziergang und dann ein erfrischendes Bad, denn es waren den ganzen Tag um die 30 Grad.

Und jetzt kann der Tag ausklingen!

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20. - 22. September  

Drei Tage am Meer

Das Strandbad Marina de Orose

Heute am 1. (Meer-) Tag sind wir gleich um 7.00 Uhr baden gegangen! 

Wir waren ganz alleine, einfach toll. Das Wasser war so warm, wie in der Badewanne, wirklich, denn Edwin ist freiwillig reingegangen. Und das heißt schon was.

SpĂ€ter nach dem FrĂŒhstĂŒck (vorher Ver+Entsorgung) setzten wir den Camper um und reihten uns dort ein, wo man jetzt in der Nachsaison geduldet mit Meerblick! stehen kann. Das heißt, neben dem Camping, quasi umsonst, auch nachts, mit z.Z.  immer noch vielen anderen Womos. 

Der schier endlos erscheinende Strand ist wirklich zauberhaft. Der Fluss Cedrino trennt den Strand vom Meer und sieht aus, wie eine Art Nehrung. Er fließt kilometerweit parallel zum Strand. Man könnte kilometerlang laufen....

Wir haben heute frĂŒh einen superlangen Spaziergang gemacht, um die Natur und die Stille zu genießen. Dabei entdeckten wir sogar Kraniche.

Hier einige Bilder, auch von unserem gedulteten Platz:

Nun ist diese Reise fast zu Ende. Wir sind nur noch dieses Wochenende auf Sardinien - und dann geht's mit der FĂ€hre am 23. September wieder auf das Festland zurĂŒck. Vier Wochen haben wir diese italienische Urlaubsinsel bereist und uns von der Schönheit der Natur ĂŒberzeugen lassen. Ich möchte mich auf ein kleines Fazit beschrĂ€nken:  Es gibt Sardininliebhaber und es gibt Korsikaliebhaber. Mit dem Wohnmobil ist die Insel Sardinien natĂŒrlich besser zu bereisen. Ich bin ein Korsika-Fan. Warum das so ist? Das zu beantworten wĂŒrde zu weit fĂŒhren. Nur soviel sei gesagt: Auf Korsika ist man am Meer und in den Bergen zugleich. Das ist auf Sardinien nicht so.Wir waren auf Korsika und jetzt auf Sardinien auf Wegen unterwegs, die man eigentlich mit einem grĂ¶ĂŸeren Womo nicht fahren kann. Deshalb haben wir sehr viele Ecken kennengelernt, die man normalerweise in zwei Wochen Strandurlaub nicht sieht. Und wir waren dieses Mal etwas zu frĂŒh unterwegs. Auch von Mitte /Ende August bis in den September ist noch fast Hochsaison. Das haben wir auf Korsika nicht so in Erinnerung. Die Sarden leben mit und von den Touris und sind auch dementsprechend freundlich.
Nun ist diese Reise fast zu Ende. Wir sind nur noch dieses Wochenende auf Sardinien - und dann geht's mit der FĂ€hre am 23. September wieder auf das Festland zurĂŒck. Vier Wochen haben wir diese italienische Urlaubsinsel bereist und uns von der Schönheit der Natur ĂŒberzeugen lassen. Ich möchte mich auf ein kleines Fazit beschrĂ€nken: Es gibt Sardininliebhaber und es gibt Korsikaliebhaber. Mit dem Wohnmobil ist die Insel Sardinien natĂŒrlich besser zu bereisen. Ich bin ein Korsika-Fan. Warum das so ist? Das zu beantworten wĂŒrde zu weit fĂŒhren. Nur soviel sei gesagt: Auf Korsika ist man am Meer und in den Bergen zugleich. Das ist auf Sardinien nicht so.Wir waren auf Korsika und jetzt auf Sardinien auf Wegen unterwegs, die man eigentlich mit einem grĂ¶ĂŸeren Womo nicht fahren kann. Deshalb haben wir sehr viele Ecken kennengelernt, die man normalerweise in zwei Wochen Strandurlaub nicht sieht. Und wir waren dieses Mal etwas zu frĂŒh unterwegs. Auch von Mitte /Ende August bis in den September ist noch fast Hochsaison. Das haben wir auf Korsika nicht so in Erinnerung. Die Sarden leben mit und von den Touris und sind auch dementsprechend freundlich.

Die letzten Tage...

Capo Coda Cavallo đŸ–ïž 🚌

Heute am 2. (Meer-) Tag haben wir auf dem Weg nach Olbia eine Rundfahrt gemacht. 

Zwischen San Theodor und Olbia reiht sich ein Ferienort an den anderen. Offizielle StellplÀtze gibt es keine, die Zufahrten zu den ParkplÀtzen sind immer noch mit einer Schranke und Höhenbegrenzung versehen, 

also fĂŒr Womos gesperrt.

Wenn es erlaubt ist, kostet das Parken um die 20,00 Euro fĂŒr einen Camper pro Tag. Besetztes KassenhĂ€uschen! 

Nur um einmal zu schauen, ist es nicht akzeptabel fĂŒr uns.

Wir hÀtten uns den Strand "La Cinta"  

("Das Band" - einer von den Super-StrÀnden) sonst gerne angesehen. Aber selbst dort auf dem Camping besteht Hundeverbot, also auch kein einchecken möglich.

Kann man nicht Ă€ndern. Und das immer noch Ende September. đŸ˜«

Aber dafĂŒr hatten wir dann ein anderes Highlight umsonst! 

Wir konnten zum Capo Coda Cavallo  (Pferdeschwanz-Kap)  bis ganz nach oben fahren. Wahnsinn dieser Ausblick!

Dort angekommen, war lĂ€ngsseits der Straße eine Parkmöglichkeit. Weiter hinten gibt es einen großen Sandparkplatz.

Es eröffnet sich ein großartiger Blick! auf die KĂŒste, das Meer und die gegenĂŒberliegenden Inseln. Zuerst vergisst man glatt das Fotografieren, so toll ist es.

Und weil wir ja Zeit hatten, tranken wir parallel zur Straße mit dieser Aussicht in aller Ruhe unseren Nachmittagskaffee, den Edwin im Womo gekocht hat..... (ob es erlaubt war, keine Ahnung, einfach mal mutig sein).

Das ist unser Logenplatz beim Kaffeegenuß an dieser Traumbucht.  Etwas unterhalb gibt es diese "Villagios".

Wir sind dann zum Abend auf den "Camping Tavolara" gefahren.

Der Strand ist vom Camping einige hundert Meter entfernt.

Ein Shuttle fÀhrt dorthin, wenn man lÀnger bleiben möchte.

Es ist der letzte Camping vor Olbia zur FĂ€hre und fĂŒr uns die beste Alternative.

Navi Daten: N 40.85877, E 9.64337

🚌

Und nun am 3. (Meer-) Tag, es ist der letzte auf Sardinen, schauen wir uns den Strand und die Umgebung vom Camping an. 

Den Rest des Tages relaxen wir dann bei sommerlichen, jedoch recht schwĂŒlwarmen Temperaturen und planen schon mal die RĂŒckreise.

đŸšŒđŸŒ…â›ŽïžđŸ›„ïž

Dieser Acsi-Campinglatz war in Ordnung. Die PlĂ€tze sind sehr schön durch Hecken abgetrennt, jeder hat "seine Ruhe" und SonnendĂ€cher gibt es auch. Quasi fĂŒr den letzten Tag ok.

Sehr große Womos fahren auf eine StellflĂ€che, weil die PlĂ€tze zum Rangieren etwas eng sind. Er besteht ja seit fast 50 Jahren und da fuhr man mit Zelt oder mit kleinen Womos. Viel los ist jetzt nicht. Wir haben ver- und entsorgt und alles reisefertig gemacht.

Es geht zur FĂ€hre....

23. September

Abfahrt von Sardinien

Um 8.00 Uhr trudeln wir nach kurzer Fahrt im FĂ€hrhafen in Olbia ein und kommen als drittes Fahrzeug aufs Deck. Die Fahrt dauert gefĂŒhlt sehr, sehr lange, obwohl wir es uns gemĂŒtlich gemacht haben. Gegen 18.30 Uhr, also fast nach neun Stunden, rollen wir von der FĂ€hre. Von Livorno bis hierher (zum 70 km entfernten heutigen Stell-/Übernachtungsplatz) war ein ĂŒberaus reger Fahrzeugverkehr, fast wie in der Hauptsaison. 

Wir fuhren die KĂŒstenstraße.

Die Sardinienreise ist nun zu Ende. Wir haben sehr viel gesehen und viele schöne Erlebnisse gehabt, die wir nicht so schnell vergessen werden. 

Wir hoffen, dass wir gesund bleiben und im Winter unsere nĂ€chsten grĂ¶ĂŸeren Reise-Ziele in Richtung Osteuropa planen können.

🚌🚌🚌 

Weiter geht's...

Die RĂŒckfahrt vom 24. - 29. September ĂŒber ca. 1500 km bis nach Hause.

Ein paar Bilder von unterwegs: 

Der Iseo-See 

Der Campingplatz - ein Ruhepool vor unserer langen RĂŒckfahrt nach Hause.

Die großartige Fahrt ĂŒber das Stilfserjoch in Richtung Reschenpass. WAHNSINN!

Eine wirklich atemberaubende, unvergeßliche Fahrt. 

Ein idyllischer Übernachtungs/Stellplatz Brachwitz a.d. Saale

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Am letzten Abend fuhren wir zur Übernachtung diesen Platz vor den Toren der Stadt Halle an. Hier in Brachwitz an der Saale wird gerade vieles erneuert. Wir hoffen, das dabei dieses natĂŒrliche Flair nicht verloren geht. Die kleine FĂ€hre war unermĂŒdlich im Einsatz und fuhr noch bei einsetzender Dunkelheit.

(Wasser+WC+MĂŒll = 9,00 Euro)  

Am FÀhrhaus kann man ersehen, wie hoch der Kegel wÀhrend des Hochwassers (2013 am höchsten)  in den einzelnen Jahren  war.

Wieder daheim!

So, nun sind wir seit dem 29. September wieder zurĂŒck in  "Klein Schweden" und was soll ich sagen, vom "Goldenen Herbst" keine Spur. Er hat uns mit Regen und Sturm empfangen.

Aber wir haben ja genug Sonne und WĂ€rme in den sechs Wochen getankt und freuen uns jetzt schon irgendwie auf die dritte Jahreszeit.

Und ein erster Spaziergang quasi bei uns um die Ecke fĂŒhlt sich gut an, denn die Heide blĂŒht noch!